HERZLICH WILLKOMMEN!
Ich habe meine neuen Praxisräume auf dem ehemaligen Gelände des Oskar-Helene-Heims in Berlin-Zehlendorf eröffnet. Seit 1. Januar 2020 führe ich auch die HNO-Praxis von Herrn Dr. Westpfahl-Wiesener, ursprünglich in der Schloßstraße 29 in Berlin-Steglitz, weiter.
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Wir haben inzwischen mit der allgemeinen Sprechstunde begonnen und können Ihnen auch den überwiegenden Teil der diagnostischen Untersuchungen anbieten.

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unsere Leistungen

Allergologie

Die Allergologie ist eine Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Erforschung, Diagnose und Behandlung von Allergien befasst.

Einen Facharzt für Allergologie gibt es nicht. Ärzte verschiedener Fachrichtungen, zum Beispiel Haut-, Lungenfachärzte sowie Internisten, Kinder- und Allgemeinärzte, und eben wir als Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, können nach einer Weiterbildung ihre Facharztbezeichnung durch den Zusatz „Allergologie“ erweitern.

Zu unseren Aufgaben als Allergologen gehören:

  • Diagnose einer Allergie mit Charakterisierung der Allergene
  • Durchführung von Allergietests
  • Behandlung von Allergien, beispielsweise durch Hyposensibilisierung
  • Ernährungsberatung und Beratung zur Vermeidung von Allergien
  • Notfallbehandlung bei Patienten mit akuten allergischen Symptomen bis zu einem anaphylaktischen Schock

Allgemeine HNO-Heilkunde

Die Praxis bietet alle üblichen, sowie spezielle Untersuchungs- und Behandlungsverfahren auf dem Gebiet der HNO-Heilkunde und Allergologie an.

Operationen in unserem Fachgebiet führe ich ambulant in dem OP-Zentrum Spichernstraße oder stationär im DRK-Krankenhaus Westend durch.

Apnoegraphie

Die Apnoegraphie ist eine hilfreiche diagnostische Untersuchungstechnik, die in England und Norwegen entwickelt wurde und in Deutschland nur wenigen spezialisierten Zentren zur Verfügung steht.

Es sich um ein kleines Gerät mit einem flexiblen zwei Millimeter dicken Katheter, der in die Nase eingeführt wird und über Nacht zu Hause getragen werden muss. Über feine Drucksensoren und Thermistoren misst der Apnoegraph den Atemfluss und die Druckverhältnisse der oberen Atemwege und gibt uns damit wertvolle Hinweise auf den Ort der für das Schnarchen oder der Atemaussetzer verantwortlichen Engstelle – im Bereich der Nase, des Gaumensegels, des Zungengrundes oder des Kehldeckels.

Die Herzfrequenz, der Sauerstoffgehalt des Blutes, die Schnarchgeräusche und der Wechsel der Körperlage im Schlaf werden ebenfalls gemessen. Im Gegensatz zu jeder anderen Methode lässt diese Messung als einzige Methode direkte Rückschlüsse zu, ob ein operativer Eingriff in Frage kommt oder das Problem durch das Anfertigen einer Unterkieferprotrusionsschiene gelöst werden kann.

Gibt uns der Apnoegraph einen Hinweis auf das Vorliegen einer komplexen Atemregulationsstörung, empfehlen wir die Durchführung einer Polysomnographie in unserem assoziierten Schlaflabor.

Inzwischen können wir auch eine aussagekräftige Polysonographie bei Ihnen zuhause durchführen.

Botox- und Hyaluronsäurebehandlung

Botulinumtoxin A (Botox) hat sich seit mehreren Jahren in der Faltenbehandlung stark bewährt.

Mimische Muskeln sind verantwortlich für die Faltenbildung. Durch die Behandlung mit Botox werden die mimischen Muskeln des Gesichts- und Halsbereichs ruhiggestellt.

Das flüssige Medikament wird im Abstand von wenigen Millimetern direkt in die jeweiligen mimetischen Muskeln injiziert und sorgt für eine langanhaltende Entspannung. Die betroffenen Muskeln können nun nicht oder nur noch wenig bewegt werden. Das Ergebnis hängt von dem jeweiligen Faltentyp ab. Feine Falten verschwinden meist vollständig, stark ausgeprägte Falten werden erheblich verbessert durch das Verringern ihrer Tiefe. Ergebnisse werden nach 2-12 Tagen sichtbar, das Anhalten der Wirkung variiert zwischen 4-7 Monaten.

Wenn sie unter Migräne leiden sollten, hat Botox auch eine interessante Nebenwirkung. Bei 10% der betroffenen Patienten führt die Injektion zur Besserung der Kopfschmerzen. Darüber hinaus wird die Behandlung mit Botox gegen Schweissbildung, zum Beispiel im Bereich der Achseln, eingesetzt.

Hyaluronsäurebehandlung

Durch Hyaluronsäure lässt sich heutzutage im Gesicht kosmetisch einiges erleichtern. Linien vergehen, Falten werden geglättet, Spuren des Alterns und der Sonne werden beseitigt oder neue Kontouren können geschaffen werden. Die Substanzen sind vollkommen natürlich und können auch körpereigene sein.

Normalerweise wird Hyaluronsäure innerhalb von 24 Stunden abgebaut, doch durch die neue Quervernetzung lässt sich der Abbau bis zu einem Jahr verzögern. Ergebnisse sind sofort nach Injektion unter die Haut sichtbar, die Behandlung ist kurz und dauert nur in wenigen Fällen länger als 30 Minuten. Schwellungen oder allergische Reaktionen sind unüblich. Durch die langanhaltende Wirkung werden die Injektionen in größeren Abständen vorgenommen.

Celon®-Therapie

Die CELON®-Methode ist eine hocheffiziente Lösung für die minimalinvasive und impedanzkontrollierte Gewebeablation. Sie ist äußerst benutzerfreundlich, da die innovative bipolare Technik eine sichere, schonende und schnelle Energietransmission ins Gewebe ermöglicht.

Außerdem kann die Anwendung der CELON®-Methode im Allgemeinen ambulant durchgeführt werden.

Hörgeräteversorgung und -verordnung

Hören ist der wichtigste Sinn zur Wahrnehmung. Er ermöglicht die Orientierung im Raum, Gefahren wahrzunehmen und zu kommunizieren. Gerade diese soziale und emotionale Ebene ist unabdingbare Anforderung im Beruf, aber auch in Familie und Freundeskreis.

Gut hören und verstehen ist ein wichtiges Stück Lebensqualität. Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland haben Hörprobleme. Viele dieser Menschen waren noch nie bei einem Hals-Nasen-Ohren-Facharzt oder Hörakustiker. Ein Hörgerät ist ein anerkanntes Hilfsmittel, welches ein Ausgleich eines Hördefizits bietet. Es dient zur Verbesserung des Sprachverständnisses und somit der sozialen Eingliederung.

Meistens wird das Hördefizit nicht von der Person selbst, sondern von dem betroffenen Umfeld wahrgenommen. Frühzeitige Behandlung kann in den meisten Fällen schwerwiegende Folgen verhindern.

Jeder sechste Deutschekann nicht optimal hören. Die Hörgeräteverordnung ist ein medizinisches Dokument, welches das Benötigen eines Hörgerätes gegenüber der jeweiligen Krankenkasse bestätigt. Diese Unterlage ist zwingend erforderlich und wird von einem HNO-Arzt ausgestellt.

Immunstimulationskuren

Kindersprechstunde

Kinder brauchen eine besondere Art und Weise der ärztlichen Zuwendung.

Wir bieten alle erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Mittel für Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen im jungen Alter an.

Bei Kindern ist es besonders wichtig, Krankheiten so früh wie möglich und gleichzeitig effektiv zu behandeln, um Spätfolgen in der Entwicklung des Kindes zu vermeiden.

Lasermedizin

Befreites Atmen durch die Nase durch laserchirurgische Verkleinerung der Nasenmuscheln.

Das Gefühl der verstopften Nase kann unter anderem durch eine dauerhafte Nasenmuschelvergrößerung zu Stande kommen. Die Nasenmuscheln sind Schwellkörper, die mit Schleimhaut überzogen sind, und dienen zur Erwärmung und Befeuchtung der eingeatmeten Luft. Sie können einseitig, beidseitig oder auch wechselseitig betroffen sein.

Besonders in der liegenden Position spürt man die Behinderung der Atmung, dadurch werden die Schwellkörper noch stärker mit Blut versorgt und schwellen somit noch weiter an.
In diesem Fall kann operativ oder gegebenenfalls durch eine Kortison-Therapie behandelt werden.

Der Einsatz eines Lasers stellt einen schonenden, minimalen operativen Eingriff in die Schwellkörper dar und dauert in den meisten Fällen mit lokaler Betäubung 15-20 Minuten. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und kann auf Wunsch mitverfolgt werden.

Die Wirkung tritt nach 2-3 Wochen ein, da die Nase zuvor abschwellen muss.

Naturheilverfahren

Tauchtauglichkeits­untersuchung

Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung dient der Prävention von Tauchunfällen und sollte im Eigeninteresse eines jeden Tauchers liegen. Durch die Untersuchung hat der Arzt die Möglichkeit, einem Taucher klarzumachen, wo seine Einschränkungen liegen oder dass das Tauchen für ihn ein zu großes Risiko darstellt. Der Taucharzt klärt dabei im Gespräch oder durch einen Fragebogen die folgenden Punkte:

  • Ist der Patient rein körperlich fähig, längere Strecken zu schwimmen?
  • Kann der Patient angemessen und klar mit Mitmenschen kommunizieren?
  • Weist er den nötigen Grad an mentaler Reife und Eigenverantwortung auf?
  • Gibt es Gründe, warum eine plötzliche Bewusstseinstrübung oder Orientierungsstörung zu erwarten ist?
  • Gibt es Gründe, dass plötzliche Panik entstehen könnte?
  • Gibt es körperliche Ursachen, die ein Barotrauma begünstigen könnten?
  • Könnten Suchtmittel eine Beeinträchtigung der Tauchtauglichkeit darstellen?
  • Hat der Patient eine Krankheit oder Veranlagung, die durch das Tauchen verschlimmert werden kann?

Der Arzt untersucht bei der Tauchtauglichkeitsuntersuchung neben dem Allgemeinzustand im Wesentlichen folgende Bereiche:

  • Herz (Blutdruck, Puls, Auskultation)
  • Lunge (Auskultation, Lungenfunktionsuntersuchung)
  • Ohren und Nebenhöhlen
  • Leistungsfähigkeit (Ruhe-/Belastungs-EKG)

Bei stark übergewichtigen Personen können weitere Untersuchungen hinzu kommen, da starkes Übergewicht die Tauchtauglichkeit einschränken kann. Abhängig vom Alter, dem Gesamtzustand und den Untersuchungsbefunden können weitere, spezielle Untersuchungen wie Röntgenuntersuchung des Brustkorbs (Thorax), Ergometrie oder Laboruntersuchungen (Blutbild, Serum-Untersuchung, Blutsenkungsreaktion BSG, Urinuntersuchung) notwendig werden.

Es wird empfohlen, die Tauchtauglichkeitsuntersuchung nach zwei bis drei Jahren zu wiederholen und vor dem 18. sowie ab dem 40. Lebensjahr jährlich durchführen zu lassen. Für professionelle Taucher ist die Tauchtauglichkeitsuntersuchung gesetzlich geregelt und muss jährlich erfolgen. Auch nach einem Tauchunfall sollte die Tauchtauglichkeit von einem Tauchmediziner erneut beurteilt werden.

meine Erfahrungen

Von 1982 bis 1987 habe ich an der FU Berlin Medizin studiert, habe mein praktisches Jahr an der J.W. Goethe Universität in Frankfurt/M. absolviert, als Arzt im Institut für Pathologie der Universitätsklinik Essen und in der Unfallchirurgie im Sankt Joseph Krankenhaus Berlin gearbeitet.

1993 habe ich promoviert, 1997 meine Facharztausbildung der HNO-Heilkunde im Virchow-Klinikum und im Sankt-Gertrauden-Krankenhaus in Berlin abgeschlossen. Seit 1998 bin ich niedergelassener Facharzt mit eigener Praxis, von 2000 bis 2019 in einer Gemeinschaftspraxis mit Lukas Schnitzler, und nun, seit 2020 wieder in eigener HNO-Praxis.

Meine Schwerpunkte sind die Allergologie und die Schnarch- und Schlafapnoemedizin.

Ich bin Mitglied der Oto-laryngologischen Gesellschaft zu Berlin, des Berufsverbands der Deutschen Hals-Nasen-Ohrenärzte, dort Mitglied des Vorstandes. Ich gehöre der Kommission Radiologie/ Qualitätssicherung der KV Berlin an und bin im HNO-Verbund-Berlin Vorsitzender des Vorstandes (Sonderverträge mit Krankenkassen, integrierte Versorgung).

Besondere Qualifikationen:
• Weiterbildungsbefugnis im Fachgebiet HNO (6 Monate)
• Fachkunde Lasermedizin
• Laserschutzbeauftragter
• Allergologielabor
• Fachkunde Akupunktur im Fachgebiet HNO
• Fachkunde Diagnostik und Therapie des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms und primären Schnarchens

aus der Praxis